Arbeitsförderungszentrum e.V.
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© Rudolf Weinert
  Qualitätsmanagement 
Das Qualitätsmanagement im Arbeitsförderungszentrum e.V.

Das afz erhielt erneut das Qualitätssiegel von CERQTQUA, alle Standorte sind zertifiziert

Das Ziel des Arbeitsförderungszentrum e.V. (afz) seine Auftraggeber- und Teilnehmerkunde zufrieden zu
stellen, ist nur durch eine hohe Qualität der angebotenen Beratungs-, Bildungs-, Beschäftigungs- und In-
tegrationsmaßnahmen und Projekte zu erreichen. Deshalb geht das afz konsequent den Weg der kon-
tinuierlichen Verbesserung.

Neuzertifizierung nach AZWV als Träger der beruflichen Weiterbildung im Dezember 2008

Wie in der Mitarbeiterversammlung im Februar 2008 mit allen besprochen, musste der Verein nach 3 Jahren
der Zulassung das CERTQUA- Qualitäts-Zertifikat neu beantragen.

Mit der Antragstellung war wieder eine umfassende Prüfung der einzureichenden Dokumente verbunden,
die unsere Arbeit und das Qualitätssicherungssystem in seiner Weiterentwicklung beschreiben und belegen.

Nach der Dokumentenprüfung, die ohne jegliche Beanstandung verlief, erfolgte das externe Audit durch
einen Auditor von CERTQUA. Hier wurde vor Ort überprüft, was in unserem Antrag und im QM- Handbuch
in seiner 2. Version in Sachen Qualitätsmanagement dargestellt wurde.
Das Audit fand vom 15.12.08 bis 17.12.08 statt.
Die Ergebnisse des Audits – es gab keinerlei
Beanstandungen, lediglich wertvolle Empfehlun-
gen für die weitere Arbeit - fasste der Prüfer in
einem Bericht zusammen, der der Prüfungs-
kommission bei CERTQUA vorgelegt wurde.

Diese vergab nach Bewertung der Ergebnisse
das Qualitätssiegel für weitere 3 Jahre.

Auch die FbW-Maßnahmen, die vor dem 18.03.08
nach AZWV zertifiziert wurden, mussten neu be-
wertet, also neu zugelassen werden.
Hier gab es veränderte Kriterien und es sind zukünftig Vor-Ort-Prüfungen von Maßnahmen durch die Zu-
lassungsstelle durchzuführen. Letzteres wurde beim Zulassungsaudit bei 6 Maßnahmen gleich praktiziert.

Die Neuzulassung verlief wiederum sehr erfolgreich, da im afz an allen Standorten und in allen Maßnahmen
gute, qualitätsorientierte Arbeit geleistet wird. Im Sinne des Leitbildes erleben die Teilnehmer „gelungenes
Lernen“.

Unter Berücksichtigung ihrer Individualität werden gemeinsam Wege zur Integration in das Erwerbsleben-
gesucht und gefunden.
Der Zertifizierungsprozess im afz im zeitlichen Überblick:
 09.03.05: Anmeldung zum Zertifizierungsprozess nach LQW 2
 22.04.2005: Start-Workshop LQW
 April- Oktober 2005: Arbeit in Arbeitsgruppen und in der Steuerungsgruppe
   (Analyse des Ist-Standes in den einzelnen QB, Zielbestimmung Soll, Ableiten von Maßnahmen und    Projekten, Bearbeitung, Erarbeiten der Selbstreportteile, Diskussion von Arbeitsergebnissen,...)
 September/Oktober 2005: Erarbeitung der Endfassung des Selbstreportes
 07.11.05: Abgabe des Selbstreportes
 Oktober/November: Vergabe von FbW-Maßnahmen nur noch an Träger, die durch eine fachkundige Stelle    auf Grundlage der AZWV zertifiziert sind, einschließlich Zertifizierung der einzelnen FbW-Maßnahmen durch    diese Stelle. LQW-Prozess allein ist dafür nicht ausreichend.
   Daraufhin: Am 30.11.2005 Antragstellung zur Träger- und Maßnahmezertifizierung bei CERTQUA    (Antragstellung erfolgte auf Grundlage der Ergebnisse im QM-Prozess nach LQW 2)
 13.12.2005: Vorlage des Ergebnisses der Dokumentenprüfung durch CERTQUA
 23.12.2005 und 03.01.- 05.01.2006: externe Audits in SW und den anderen Standorten des afz
 01.02.2006: Eingang der offiziellen Urkunde zur erfolgreichen Zertifizierung aller Standorte und der
    eingereichten Maßnahmen durch CERTQUA, Gültigkeit bis 30.01.2009
 01.02.06: Eingang des Gutachtens zum Selbstreport nach LQW 2
 10.02.06: Mitarbeiterworkshop zur Eröffnung der QM-Etappe 2006
 05.05.2006: Abschlussworkshop LQW 2 und Testatsübergabe
 14.07.2006: Präsentation der Arbeitsergebnisse der Qualitätszirkel im ersten Halbjahr 2006
 Dezember 2006: Abschluss der QM- Etappe 2006 und Vorbereitung der Retestierung durch CERTQUA
 26.02.07: Freigabe des QM- Handbuches in der ursprünglichen Version durch den Geschäftsführer
 01.03.07: Qualitätskonferenz der Steuerungsgruppe zur Wertung des QM- Prozesses bis zum aktuellen
   Zeitpunkt und Ableiten der Zielstellungen für die QM- Etappe 2007
 14. und 15.03.07: Rezertifizierungsaudit durch CERTQUA
 12.04.07: Veröffentlichung der QM- Maßnahmeplanung 2007 im Haus
 30.06.07/30.09.07/30.12.07:
   Qualitätskonferenz im Rahmen der Sitzungen der Steuerungsgruppe und der Geschäftsleitung
 Ab Dezember 2007: Prozess der Leitbilddiskussion Version 1 im Haus
 01.02.08: Freigabe des QM- Handbuches in der Version 1 durch den Geschäftsführer
 29.02.08:
   Diskussion des Leitbildes in der Version 1 in einer Mitarbeiterversammlung, Auswertung der QM-Etappe
   2007 und Erörterung der Zielstellungen für 2008-04-16 03.03. und 04.03.08: 2. Rezertifizierungsaudit
   durch CERTQUA
 14.03. und 15.03.08: Präzisierung und Erweiterung der Qualitätsaufgaben auf Grund der Empfehlungen
   des Auditors in der Klausurtagung der Steuerungsgruppe
 10.11.2008 Freigabe des QM- Handbuches in der Version 2 durch den Geschäftsführer und Einreichung
   des Antrages zur erneuten Zertifizierung nach AZWV sowie der QM- Dokumentation bei CERTQUA
 15.12.08 – 17.12.08: Externes Zertifizierungsaudit zur Neuzulassung als Träger für die Förderung der
   beruflichen Weiterbildung nach AZWV und Referenzprüfung von 6 Maßnahmen der beruflichen Weiter-
   bildung
 28.12.09: Eingang der offiziellen Urkunde von CERTQUA zur Neuzulassung als Träger für die Förderung
   der beruflichen Weiterbildung nach AZWV für den Zulassungszeitraum vom 30.12.2008 bis 29.12.2011
 20.01.09: Präzisierung der QM-Ziele für die Qualitätsentwicklungsetappe 2009 in Auswertung des
   externen Audits durch die Steuerungsgruppe.
 23. und 24.10.2009: Qualitätskonferenz zur Auswertung der Qualitätsziele 2009 und Zielplanung 2010
 24.11.2009: externes Überwachungsaudit
 27.11.2009: Revision des Leitbildes und Bestätigung durch den Vorstand in Vs 2
 15.12.2009: Präzisierung der Q-Ziele 2010 in Auswertung des Überwachungsaudits

Der „kontinuierlichen Verbesserungsprozess“ im zweiten Zulassungszyklus

Die Qualitätsziele für 2009, so wie sie nach dem 2. Zulassungsaudit als Bildungsträger im Januar 2009 (s.o.)
formuliert wurden, spiegeln das Bemühen wieder, die erarbeiteten Qualitätsstandards nicht nur zu halten,
sondern im Prozess der Arbeit zu prüfen und weiterzuentwickeln. Qualität leben bedeutet, den „Papiertiger“
(das QM- Handbuch in seiner aktuellen Version) zum Leben zu erwecken, also als Handlungsanleitung um-
zusetzen und gleichzeitig einer Handhabbarkeitsprüfung zu unterziehen.

Die in der Vergangenheit ausgemachten Schwachstellen – bspw. Zielvereinbarungen auf allen Arbeitsebenen
konkret und abrechenbar zu formulieren; Evaluationsdaten über mehrere Jahre auch statistisch auszu-
werten, um Tendenzen zu erkennen – beschäftigten uns auch in 2009, weitere Aufgaben kamen hinzu.

Am 24. November 2009 war das erste Überwachungsaudit im zweiten Zulassungszyklus angesetzt.
Die Zeit bis dahin war wie immer schnell vergangen und für alle mit reichlich Arbeit ausgefüllt.
Die Stichprobenprüfung erfolgte diesmal am Standort Jugendherberge Schweinfurt mit den Maßnahmen der
außerbetrieblichen Ausbildung in den HOGA- Berufen sowie in der Qualifizierungs- und Vermittlungsmaß-
nahme im Hotel- und Gastgewerbe für Saisonkräfte und der Umschulungsmaßnahme zum/zur Hotelfach-
mann/-frau.

Es zeigte sich erneut, dass wir mit unserem externen Auditor einen kundigen Sachverständigen vor uns
hatten, der sich im Bildungsgeschäft und inzwischen auch im afz bestens auskennt und genau weiß, wo
Schwachstellen sein könnten.

Auch diesmal überzeugten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Interview durch ihre Sach- und Fach-
kenntnis und die qualitätsgerechte Dokumentation ihrer Arbeit.

Aus seinem reichen Erfahrungsschatz und der Kenntnis vergleichbarer Einrichtungen gab Auditor Quade
wiederum Empfehlungen für die bevorstehende Qualitätsetappe. Für uns ein geschätzter Input.

Den Jahreswechsel konnten wir 2009 entspannter angehen, lagen in den Vorjahren doch die externen Audits
immer genau zwischen den Weihnachtstagen und dem Feiertag „Heilige Drei Könige“.

Für das Jahr 2010 wurden neben den „alten“, weiterzuführenden Aufgaben wichtige neue Ziele identifiziert,
die in Qualitätszirkeln bearbeitet werden.

So werden z.B. die Eignungsfeststellungsverfahren aktualisiert und abteilungs-/bereichsspezifisch mo-
difiziert. Dabei werden die hervorragenden Ergebnisse aus dem Ausbildungsbereich Lager/Logistik für
andere Bereiche nutzbar gemacht.

Die individuellen Curricula im Qualifizierungsbereich werden weiter bearbeitet und vervollständigt.
Dadurch wird die Ergebnisvorwegnahme (-planung) in den Bildungsmaßnahmen sicher gestellt und ist
Standard, so dass die Qualität in der Umsetzung der Bildungsmaßnahmen weiter steigt.

Die Sicherstellung des Datenschutzes, die Archivierungsordnung mit den Fristen der Aufbewahrung von
Dokumenten und Unterlagen, die zeitnahe und umfassende Nachbereitung von Maßnahmen, die Zeugnis-
und Zertifikatsordnung stellen weitere Arbeitsschwerpunkte dar.

Die Beratungsleistung durch unsere MitarbeiterInnen vor und während der Maßnahmen wird nun nicht nur
durchgeführt, sondern auch umfassend dokumentiert. Eine „Kultur der gegenseitigen aufmerksamen und
verantwortlichen Zusammenarbeit“ wird gepflegt und weiter entwickelt.

Die Arbeit mit abteilungsbezogenen Kennzahlen als wesentliches Instrument der Steuerung der wirt-
schaftlichen Prozesse in Abteilungen/Bereichen stellt nach wie vor einen Schwerpunkt dar, der inzwischen
erreichte und positiv bewertete Stand wird gehalten und kontinuierlich verbessert.

Damit sind nur einige der Aufgaben benannt. Viel Arbeit also auch im Jahr 2010, dem Jahr des 25jährigen
Bestehens des Vereins, das wir Mitte des Jahres mit einer Festveranstaltung und einer „after work“ Feier
begehen werden.

Nach dem Audit ist vor dem Audit: das 2. Überwachungsaudit steht diesmal im Frühjahr 2011 an.
Wir sind mitten in der Vorbereitung!